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Gedichte von Julius Sturm ( 1816 bis 1896 )





Fern von dir, o Welt

Daß, o Welt, o laß mich sein!
Zieh' mich nicht in deine Kreise;
Laß mich, fern von dir, allein
Leben still nach meiner Weise.

Locket nicht mit Liebesgaben,
Denn sie reizen mich nicht mehr,
Lust und Leid hab' ich begraben
Tief in einem stillen Meer.

Laßt dies Herz alleine haben,
Was ihm einzig lieb und wert,
Was, o Welt, statt deiner Gaben
Ihm ein güt'ger Gott beschert.

Seine Wonne, seine Pein
Hat's um heil'gen Gottesfrieden
Eingetaucht, und stille sein
Ist sein höchstes Glück hienieden.

von Julius Sturm



Julius Sturm










Die Gedichte dieser Textsammlung wurden von uns aus antiquarischen Büchern entnommen.

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