Stil: Tiefgruendig
Strophen im Schatten der Ewigkeit
Dunkel sinkt die Erde in tiefen Schmerz,
Klagelieder wehen durch die Unendlichkeit,
Die Welt, ein sterbend Herz.
Wo einst die Flammen des Lebens lohten,
Verblassen Farben, welken Blüten,
Kalte Asche von Träumen, die drohten,
In der Stille der stummen Hüten.
Der Himmel weint in grauen Schleiern,
Seine Tränen schwer wie Blei,
Gestirne sterben, verblassen, verzehren
In der Nacht der Ewigkeit frei.
Leblos Szenario, verlassene Bühnen,
Schauplatz der Geister, der Zeit geschoren,
Ein leises Flüstern zeugt von frühen
Liedern, die im Sturm verloren.
So endet die Welt in sanfter Trauer,
Ein zögernder Abschied, ein letzter Kuss,
Das Dunkel nimmt sie in gieriger Schauer,
Und nichts bleibt als ein stummes Muss.