Stil: Leicht
Im Schoß der Erde, verborgen in Schatten,
Zittert die Luft, ein unaufhörliches Flüstern.
Es sind die alten Geister, die uns mahnen,
In der Tiefe der Wälder und der rauschenden Büschen.
Die Wolken ziehen schwer am Horizont,
Und in den Adern der Urzeit dröhnt ein Beben.
Unter dem Druck der uralten Schuld und Front,
Kann die Natur ihre Schreie nicht verhehlen.
Das Flüstern des Windes, ein warnendes Lied,
Erzählt von Zeiten, als die Welt noch jung,
Als Flüsse klar und frei, in endlosem Glied,
Kraftvoll durch unberührte Täler schwung.
Doch die Angst ist ein Schatten auf jeder Wiese,
Ein schwerer Stein auf blühender Flur.
Die Erde erzittert, als ob sie diesmal nicht ließe
Die Drohung der Menschen, ihre Schuld, so pur.
In den Augen der Tiere, ein Ausdruck, der verkündet,
Der Sturm naht, und mit ihm die unabwendbare Gefahr.
Der Mond, der sonst friedlich den Himmel entzündet,
Wirft blutrote Strahlen und mahnt ganz klar.
Die Angst der Natur, tief und kaum zu ergründen,
Schreit aus jedem Blatt, aus der Wurzel jeder Eiche.
Ihre Klagelieder sind vom Wind zu verkünden,
Ein Schrei der Hoffnung, ein Flehen, das reiche.
So blicken wir hinaus, in diesen Ozean der Sorge,
Und fragen uns stumm, ob Hoffnung noch besteht.
Wir lauschen dem Herzschlag der Natur selbst, der sorge,
Und folgen ihm, auf dass das Leben weitergeht.