Stil: Bildhaft
In der Dämmerung des morgenden Seins,
Wo schwarze Wolken das Licht verhüllen,
Kreischt die Stille in zerrissenen Reih’n,
Und Zweifel beginnen, die Seele zu füllen.
Unsicher schleicht die Zeit voran,
Ein Schatten wirft sich in die Schatten.
Die Hoffnung flieht, so schnell sie kann,
Im Angesicht der Fragen, die uns ermatten.
Vergessen ein Lächeln, verflüchtigt im Wind,
Der Zukunft Gesichter im Nebel verloren.
Wo Tage zu Sekunden, zu Asche zerrinnt,
Sind Träume nur Trümmer der Nacht geboren.
Flammen der Sorge lodern auf,
Verzehr’n das Herz in stillen Schreien,
Wie Ranken, die sich um’s Leben schlängeln,
Was einst erblühte, beginnt zu zerreißen.
Doch unter der Asche glimmt ein Stern,
Ein Funke Hoffnung, still und klein.
Lässt Zweifel in Staub und Schatten entfern’n,
Im Angesicht der Träume, die verzweifelt sein.
Ein Schritt ins Ungewisse, ein Tanz auf dem Seil,
Wo Ängste die Melodie der Zukunft singen.
Wir stehen doch auf, trotz aller Qual,
Um die Hoffnung im Herzen zum Leben zu bringen.