Stil: Tiefgruendig
In Nebeln steht die Zukunft still,
Ein Schatten, der die Seele friert,
Der Wind der Zeit weht rau und schrill,
Und Hoffnung wird im Sturm verirrt.
Die Straßen der Gedanken leer,
Verloren zwischen Jetzt und Bald,
Ein Flüstern, wie das weite Meer,
Das Zukunftsglück zu Eis erkallt.
Wer wagt den Schritt in Neuland weit?
Wo Horizonte dunkel drohn,
Und Fragen ohne Antwort seid,
Wo nur die Furcht als Echo wohn.
Ein Lichtstrahl bricht durch Wolken schwer,
Ein Hoffnungsschimmer, sanft und doch,
Ein Herz, das pocht und sucht sein Wehr,
Und reißt sich aus des Dunkels Joch.
Die Angst der Zukunft bleibt ein Gast,
Ein Hauch, der stets mit Zweifel spricht,
Doch Mut, der sich erprobt, erfasst
Die Sterne, die durch Schatten bricht.
Im Heute liegt der Schlüssel still,
Zum Tor, das groß und dunkel war,
Ein zärtlich Hoffen, heißt: Ich will,
Und Zukunft zeigt sich wunderbar.