Stil: Klassisch
In Chrom und Stahl, vergang’ne Jahr,
Wo altes Blech die Straßen brach,
Die Motoren summten leis und klar,
Ein Echo aus der Zeit entfacht.
Die Kühlergrille, wie ein Grinsen,
Die Scheinwerfer wie Augen wach,
Im Schatten der Geschichte fließen,
Ein stiller Traum aus Rauch und Tach.
Die Straßen, endlos, ungewohnt,
Ein Band aus Asphalt, das uns verband,
Durch jede Kurve sich gezogen
Von Wendepunkten Hand in Hand.
Der Duft von Öl, der Klang der Reifen,
Ein Crescendo aus der Ferne,
Wie alte Lieder, die uns greifen,
In der Erinnerungstiefe sterne.
Schwere Türen, fest und treu,
Jedes Knarren eine Saga,
In ihnen dröhnt noch heut‘ der Schrei
Der Freiheit, die sich selbst ertraga.
Sie leben fort in Sammlerträumen,
In Garagen, die behütend sind,
Im Rückblick eines alten Schaumens,
Wo sie die Liebe neu gewinnt.
So rollten sie, in Zeitenwende,
Begleiter auf den Straßen breit,
Die Autos der vergangenen Tage
Ein Denkmal aus der Ewigkeit.