Stil: Ruhig
In rostgetränkten Winkeln der Zeit,
Wo blecherne Träume ruhten,
Schliefen Geschichten, unendlich weit,
Von Rädern, die einst mutig glühten.
Die Karossen glänzten vorm einstigen Tor,
Waren Symbole der Freiheit in jeder Stadt,
Rollende Wunder, ein dröhnender Chor,
Das Pulsieren der Welt in glänzender Tat.
Chrom und Stahl in stolzer Pracht,
Mit der Sonne im Tanz, im regen Spiel,
Motoren singen, tief in der Nacht,
Ein mechanisches Lied, feurig und kühl.
Auf staubigen Pfaden, die längst verweht,
Liegen Erinnerungen, still und rein,
In Garagen, die niemand mehr sieht,
Birgt sich der Zauber, der einst war mein.
Jedes Lenken ein Abenteuer,
Jede Kurve ein kühner Schwung,
Vergangene Fahrer, die im Feuer
Der Geschwindigkeit ihr Leben besungen.
Doch die Zeit, sie rinnt wie Sand,
Verblasst der Glanz, ertrinkt der Ruhm,
Was blieb, ist der stillstehende Stand,
Ein Denkmal der Mechanik im Raum.
Autos der Vergangenheit, verweilt nicht traurig,
Euer Erbe lebt, in Herzen und Geist,
Ein Funken der Historie, ewig schaurig,
Ein Leuchten, das nie ganz verwaist.