Berge der Erinnerung – Kraftvoll

Stil: Kraftvoll

In fahler Dämmerung, wo Gipfel ragen,
Erwachen Träume aus den Tiefen der Zeit,
Die Schatten gleiten, sacht und ohne Fragen,
Durch Nebel, der die alten Pfade säumt.

Erinnerungen, scharf wie Felsenzacken,
Brennen wie das Feuer im kühlen Wind,
Und in den Tälern, wo die Stürme sacken,
Flüstern sie leise, wie das Echo singt.

Ein Klang von Kindheit, fern und längst verloren,
Der erste Aufstieg, schwer und voller Mut,
Die sanften Hände, die den Weg beschworen,
Ein Blick zurück, ein Schweigen voller Glut.

Doch in der Höhe, wo der Himmel lodert,
Verliert die Zeit den strengen Widerstand,
Und jeder Schritt, der sich dem Ziel verschwor,
Wird Eins mit Erde und mit Seelenband.

Die Gipfel tragen die Geschichten weiter,
Von Freude, Schmerz und der Vergänglichkeit,
Ihr Erbe bleibt, in stillen Höhenreiter,
Verwoben fest in das Gewebe Zeit.

So wandre ich, durch Berge der Erinnerung,
Ein Pilger, der auf alten Pfaden geht,
Und lausche tief dem flüstern der Verheißung,
Die in den Stimmen der Vergangenheit steht.

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