Berge der Erinnerung – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

In stillen Nächten, fern von Raum und Zeit,
Wo Schatten tanzen, sanft im Mondeslicht,
Erheben sich die Berge, uralt und weit,
Ein stummes Zeugnis, das von Vergangenem spricht.

Die Gipfel tragen Schleier aus verlorenen Tagen,
Wo Träume wohnen, tief in Stein gehau’n,
Sie rufen leise, lassen Fragen nagen,
Erinnerungen gleich dem Wind, der kühl und braun.

Jeder Fels ein Echo, jedes Tal ein Lied,
Von Stimmen jener, die hier einst verweilt,
Verblasste Bilder, die der Geist beschied,
Lassen uns spüren, wie die Zeit enteilt.

Wolken ziehen, wie Gedanken, trüb und klar,
Verweilen kurz, bevor sie weiterwandern,
Vergangene Zeiten werden greifbar,
In diesen Höhen, die den Geist verändern.

Der Schnee bedeckt die alten Pfade sacht,
Verhüllt die Spuren, die vergänglich sind,
Doch selbst der Winter in nächtlicher Pracht
Vermag nicht löschen, was der Geist empfind‘.

So steh ich hier, am Gipfel meiner Jahre,
Die Augen schließen, um den Blick zu weiten,
Die Berge flüstern ihre ew’gen Wahre,
Ein stiller Zeuge meiner Lebenszeiten.

Erinnern heißt, die Berge neu zu besteigen,
Die Pfade gehen, die einst so klar und schön,
Im Echo der Vergangenheit verweilen,
Und in der Ferne neues Licht ersehn.

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