Stil: Nachdenklich
In den Schatten der Vergangenheit,
Erheben sich Gipfel, steingrau und still,
Zeitlose Winde flüstern sacht,
Und jedes Echo hallt durch Tal und Hügel.
Vergangene Leben, wie gebrochene Spiegel,
In den Falten der Felsen verborgen,
Alte Pfade, von Tränen gewoben,
Führen hoch hinauf, wo Geister wohnen.
Der Sonne Licht, ein goldenes Band,
Küsst den Gipfel, streichelt die Wunden,
Wie ein Künstler mit sanfter Hand,
Zeichnet Hoffnung in den Stunden.
Stille Flüsse, ihr murmelnder Strom,
Erzählen Geschichten längst vergangen,
Sie tragen Erinnerungen wie einen Dom,
Ein ewiges Lied, voll Sehnsucht und Verlangen.
Doch in der kalten Abenddämmerung,
Wenn Schatten die Gipfel verhüllen,
Atmen die Berge im tiefen Klang,
Und die Herzen beginnen zu füllen.
So wandre ich weiter, Schritt für Schritt,
Verloren in der Zeit, die niemals ruht,
Ein Pilger im Land der Geister und Licht,
Wo die Berge der Erinnerung mich rufen, so sanft und gut.