Stil: Tiefgruendig
In den Tälern der Gedanken, dort ruht leise das Glück,
Die Berge der Erinnerung, ein mächtiger Augenblick.
Sanft erhebt sich ihr Gipfel, in nebelhafter Pracht,
Ein Panorama der Zeiten, in der Dämmerung erwacht.
Ein Pfad aus alten Geschichten, verwittert und doch klar,
Mit jedem Schritt ein Flüstern, ein längst vergangenes Jahr.
Gesichter tauchen auf, im flackernden Licht der Nacht,
Verwandeln sich in Schatten, die Erinnerung entfacht.
Der Wind singt das Lied der Stunden, in sanftem, kühlen Hauch,
Bilder tanzen in der Ferne, vergangener Freunde Rauch.
Echos alter Lachen, hallen durch Felder von Gold,
In der Stille der Gipfel, wo das Herz sich neu entfrollt.
Die Sonne taucht die Höhen, in ein warmes, rotes Kleid,
Farben der Vergänglichkeit, in der endlosen Zeit.
Ein Stern blinkt auf am Himmel, ein Augenblick wird klar,
Der Berge weite Arme, halten fest, was einmal war.
Und wenn die Nacht sich senkt, auf das Land der Erinnerungsflut,
Erstrahlt ein Silberstreifen, ein Licht, das Hoffnung tut.
Die Berge sind das Zeugnis, der Liebe und der Ruh,
Ein ewiger Aufstieg, wohin auch geht die Schuh.
So steh ich auf dem Gipfel, schau zurück, wie weit ich kam,
Die Vergangenheit ist Heimat, die Erinnerung mein Gram.
Doch in der Ferne blühen, neue Gipfel, unerkannt,
Und das Herz schlägt weiter, durch das unbekannte Land.