Stil: Nachdenklich
In der Dämmerung, wo die Sonne flieht,
Erheben sich majestätisch, in sanfter Ruh,
Die Berge der Stille, von Zeit unberührt,
Ihre Gipfel sind Zeugen der Ewigkeit im Nu.
Ein Meer aus Wolken, das Tal umarmend,
Verhüllt die Geheimnisse, in Schleiern so zart,
Wie das Wispern der Winde, die Geschichten erzählen,
Von längst vergangenen Tagen, von Freude und von Schmerz.
Die Felsen, alt wie das erste Licht,
Erzählen von Zeiten, als die Erde jung war,
Mit klopfendem Herz und brodelnder Glut,
Und der Himmel ein unendlicher, blauer Ozean war.
Der Mond wirft sein silbernes Netz über sie,
In Nächten der stillen Magie und der Träume,
Wie ein Liebhaber, der sanft die Geliebte umhüllt,
Und ihr flüstert von Sehnsucht und verborgenen Räumen.
Die Täler tief, sind wie Gedanken der Erde,
Dunkel und still, voller Geheimnisse und Geschichten,
Wo die Stille lebt, und die Ewigkeit träumt,
In einem Tanz von Schatten und schüchternen Lichtern.
Die Bäume wie Wächter, stolz und voller Würde,
Flüstern im Wind, ihre Lieder der Ruhe,
Und die Vögel, die einsamen Sänger der Morgen,
Malen Melodien auf die Leinwand der Luft.
Ein Leben aus Erde, Stein und Wind,
In der Umarmung der Stille, geboren aus Zeit,
Wo das Herz der Welt im Gleichmaß schlägt,
Und die Stille ein Lied singt, so sanft und so weit.
Berge der Stille, ihr seid die Heimat der Träume,
Ein Reich, wo die Zeit ihre Ketten verliert,
In der Weite des Augenblicks, wo die Seele atmet,
Und die Wahrheit sich in der Unendlichkeit verirrt.
Oh Berge der Stille, ihr seid die ewige Schöpfung,
Ein Gedicht aus Stein, das der Himmel schrieb,
In dem das Dasein sich sehnt, sich hinzugeben,
Und die Stille das Lied der Unendlichkeit liebt.