Stil: Verspielt
Im glanzvollen Mantel der Winternacht,
Wo der Schnee wie silberne Poesie entfällt,
Erwacht der Zauber, der die Herzen entfacht
Und uns in die Arme der Besinnlichkeit hält.
Die Lichter tanzen, sanft und klar,
Wie Sterne in der kalten Luft,
Und Flammen, die war’n vor Jahr um Jahr,
Ein Funke in der Seele, der Friede ruft.
Auf dem Tisch, ein Kranz aus Tannengrün,
Dem Duft von Zimt und Äpfeln gleich,
Erzählt Geschichten von Zeiten, die glühn,
Und von Liebe, die nie entweicht.
Ein alter Mann mit Bart und Sack,
Der durch die Lüfte seinen Weg wohl fand,
Ein freundlich Gruß, ein leiser Takt,
Des Volkes Glaube, von Hand zu Hand.
Die Glocken klingen, sanft und rein,
Ihr Lied trägt Hoffnung durch die Zeit,
Ein Versprechen von Frieden, warm und fein,
Ein Engelchor in der Dunkelheit.
Lasst in der Stille die Herzen sprechen,
Ihre Worte sind das kostbarste Gut,
Wenn sich die Äste der Zweige brechen,
Ist das Flüstern der Welt wie zarte Glut.
Und wenn das Jahr sich neigt dem Morgen zu,
Mit Feuerwerk und Sekt im Arm,
Erwacht die Zuversicht im Nu,
Ein Neubeginn, erhellt und warm.
Es sind die besinnlichen Gedichte, die wir weben,
In der Ruhe und Hoffnung, die wir finden,
Im goldenen Licht, das uns umgeben,
Wie ein Band aus Unendlichkeit, die sich verbindend.
So lauschen wir dem Flüstern der Jahreszeiten,
Wie ein Gedicht, das niemals endet,
Ein Kreis aus Zeit und Raum, der uns leiten,
In der Ewigkeit, die Herzen blendet.