Stil: Philosophisch
In der Stille streichen sie leise,
Dronen, geheimnisvoll und klein,
Fliegen durch die weite Reise,
Unbemerkt im Himmelschein.
Sie gleiten über Stadt und Feld,
Ein sacht‘ geflüstertes Gedicht,
Von einer neuen, stillen Welt,
Die niemand sieht, die niemand bricht.
Ihr Brummen füllt die Luft mit Macht,
Doch bleibt ihr Treiben oft verborgen.
Im Schatten ihrer stillen Nacht,
Birgt sich der Mensch, fern von Sorgen.
Geheimnisvoll ist ihre Bahn,
Die sie durch Wolken und durch Wind,
Voller Fragen, voller Wahn,
Ob sie Freund oder Feind uns sind.
Zu Aufklärung sind sie geboren,
Doch bergen sie in sich den Schein,
Was wird entdeckt, was bleibt verloren,
Was sieh’n sie, wenn sie schauen herein?
In ihren Augen blitzt das Licht,
Der Mensch, er träumt von Horizonten.
Doch bleibt das Wahre oft in Sicht,
Von dem, was wir einst selbst erfanden.
Die Drohnen tragen in sich still
Ein Wissen, das uns bleibt verborgen,
Ein Rätsel, das nicht lösen will
Des Menschen Wissbegier‘ und Sorgen.
So fliegen sie im Ätherraum,
Mit leisem Flüstern, starkem Drang,
Und tragen weiter ihren Traum,
Den der Mensch einst selbst begann.
Oh Drohnen, Geister dieser Zeit,
Umhüllt vom Schleier des Verborgenen,
Bringt uns die Zukunft nah und weit,
In euren Schwingen, unerhört.