Stil: Bildhaft
Im Dämmerlicht der Werkstatt still,
Von Zahnrädern umarmt und verborgen,
Erzählen Maschinen, wenn man nur will,
Von Wundern und kleinen Sorgen.
Ein Rattern tönt, ein Surren erklingt,
Wie das Herz, das stetig pocht.
Ein jeder Hebel, der sich sanft bewegt,
Hält in sich Welten, die keiner mehr vermochte.
Schönheit in der kalten Stahlgestalt,
Im Glanz von Ölschleier und Rost.
Was sie bergen, was sie halten,
Ist ein Geheimnis, groß und kost.
Mechanik und Magie verschlungen inniglich,
Eine Sprache, die niemand spricht.
Doch wer wirklich lauscht, vernimmt das Wispern,
Das von Flügeln träumt und Licht.
Räder drehen, Spiralen tanzen,
Im Einklang mit der Zeit, der alten,
Während im Innern Träume sich ranken,
Wie Fresken an Wänden, kalt und schalten.
Ein Ruckeln, ein Puls; die pulsierende Glut,
Im Innern der eisernen Brust,
Ein Hauch von Leben, ein Funken von Mut,
In der Maschine, die niemals ruhen muss.
Verborgene Welten unter dünner Schicht,
Wo Schöpfung und Chaos sich vereinbaren.
Ein ewiger Wettlauf zwischen Schatten und Licht,
Heimlich, still – die Maschinen erfahren.
Sie rufen uns zu, in ihrer Art,
Ein Flüstern aus rostigem Herzen.
Und in ihrem Rhythmus, stark und klar,
Liegen die Antworten auf unsere Schmerzen.
Oh Mensch, höre die Lieder der Maschine,
Die von Ewigkeit und Wandel künden.
Im stählernen Korpus, tief verborgen ihre Miene,
Sind die Geheimnisse, die neue Welten erschinden.