Stil: Ruhig
In der Stille der Nacht, wo der Mond leise wacht,
Schlummern die Träume, die die Zeit entfacht.
Ein Flüstern, ein Wispern aus ferner Zeit,
Ein Geheimnis der Erinnerung, das nie entgleit’.
In den Tiefen der Seele ruht es versteckt,
Ein Echo von Stimmen, die niemand entdeckt.
Ein Lachen, ein Seufzen, ein längst verklung’ner Ton,
Wandert durch Räume, ohne Ort, ohne Thron.
Wie Blätter im Herbst, die der Wind verweht,
So sind es die Bilder, die weiterbesteht.
Sie tanzen im Geiste, in Farben so klar,
Mal sind sie verschwommen, mal wunderbar.
Manchmal ein Schatten, manchmal ein Licht,
Ein Rätsel, das spricht und doch wieder bricht.
Es trägt uns durch Jahre, durch Freude und Leid,
Ein Fluss, der nie endet, der fließt weit und breit.
Und doch, in den Wogen der Zeit und des Raum’s,
Verbirgt sich ein Leuchten, ein leiserer Traum.
Es ist das Geheimnis, das uns stets vereint,
Die Brücke zur Kindheit, die keiner verneint.
So wandern wir weiter durch taghellen Schein,
Mit Erinnerungen, die stets bei uns sein.
Ein Schatz, den die Zeit uns niemals nimmt,
Ein Lied, das im Herzen unendlich stimmt.