Stil: Melancholisch
In lautlosem Tanz durch Lüfte weit,
Die Drohnen schweben, ein Geheimnis streuend,
Flüstern der Winde, die Zeit entzweiend,
Unsichtbar gebannt in stiller Heiterkeit.
Wie Boten des Lichts durch Schatten der Nacht,
Sie weben Geschichten aus Neugier und Macht,
Ihre Augen aus Glas, so scharf und klar,
Durchstreifen die Erde, von fern und nah.
Ein digitales Rauschen, ein pulsierendes Weben,
Ein Netzwerk aus Daten, die niemals entschweben,
Über Berge und Täler, durch Städte und Seen,
Erzählen von Rätseln, die niemand versteht.
In silbernen Schwärmen, geheimnisumwoben,
Verbergen sie Träume, fliegen erhoben,
Jeder Puls, jeder Flügelschlag,
Ein Zeichen des Fortschritts, das niemand ertrag‘.
Was suchen sie dort in der Ferne, verborgen?
Den Frieden der Sterne oder Schatten von Morgen?
In ihnen ruht Wissen, so nah und doch fern,
Ein Mysterium des Lebens, das wir kaum erkennen.
So gleiten sie weiter, im Reigen der Zeit,
Mit stummem Versprechen und endlosem Geleit,
Die Drohnen, die Hüter des Mysteriums fein,
Ein Spiegel der Welt, in der wir sind allein.