Stil: Hoffnungsvoll
Im Wirbelsturm der wilden Zeit,
Ein Tanz aus Form und Farbenpracht,
Wo Chaos in der Dunkelheit
Die stille Ordnung wacht.
Verworrene Pfade, ungehemmt,
Führen uns auf neuen Wegen,
Wo das Bekannte uns entglimmt,
Wie Blätter in den Regen.
Ein Flüstern weht aus weiter Ferne,
Verborgen tief im Nebelschleier,
Ein Wissen, das die Nacht gerne
In ihrem Schoß bewahrt, so teuer.
Im Chaos liegt ein zartes Band,
Das alles heimlich doch durchwebt,
Ein unsichtbares, festes Land,
Das ewig lebt und lebt.
Die Sterne tanzen auf dem Meer,
Des Nachts im silbern-wilden Glanz,
Das Chaos birgt so viel mehr
Als bloßen Zufalls tumber Kranz.
Wir suchen Sinn in jedem Raum,
In Finsternis und Lichtgestalt,
Doch Chaos birgt den wahren Traum,
Den Kosmos, der ins Herz uns malt.
In jedem Bruchstück, jedem Klang,
Versteckt sich Ordnung, die erblüht,
Im Chaos‘ tiefem Urgesang,
Wo nichts vergeht, nur stets sich müht.
So wandeln wir im wilden Reigen,
Geführt von unsichtbarer Hand,
Die uns im Sturm der Zeiten eigen
Zu neuen Ufern unerkannt.
Vielleicht ist Chaos selbst der Schlüssel,
Zu Offenbarung, die uns treibt,
Ein ewiger und stiller Wechsel,
Der uns zum Kern des Seins beschreibt.
So lauschen wir dem Chaos gerne,
Erkennen Kraft im wilden Spiel,
In seiner Tiefe, in der Ferne,
Liegt verborgen unser Ziel.