Das letzte Flüstern der Erde – Bildhaft

Stil: Bildhaft

In alten Wäldern weht ein leiser Hauch,
Die Blätter flüstern, doch die Stimmen sind schwach.
Der Himmel färbt sich in ein fremdes Grau,
Und selbst das Meer wirkt müde, still und lau.

Der Fluss, einst stark, nur noch ein dünner Strahl,
Kein Vogel singt mehr sein gewohntes Mahl.
Die Wiesen welken unter Staub und Stein,
Der Wind trägt Wehmut mit sich, sanft und fein.

Wo blühten Blumen in der Frühlingspracht,
Hüllt Schatten nun die Erde in ihre Nacht.
Der Mensch, er wanderte auf zartem Feld,
Doch seine Schritte machten alles kalt und grell.

Die Städte prangen, stumm und groß,
Vergessen längst sind Traum und Trost.
Der Stahl zerbricht, der Stein zerfällt,
Ein Echo nur vom Puls der Welt.

Die Sonne schwindet, trüb ihr letzter Schein,
Kein Morgenrot wird uns mehr heiter sein.
Die Zukunft, die so fern und nah,
Verblasst in Asche, einem fernen Ja.

Doch in der Stille, hör’ genau hin,
Da flüstert eine Hoffnung, leise, dünn.
Vielleicht erblüht aus dunkler Nacht erneut,
Ein Funke Leben, der uns neu erfreut.

Die Erde, müd, legt sich zur Ruh,
Doch birgt sie Kraft in ihrer tiefen Schuh.
Aus Tod erwächst, was Leben war,
Vielleicht ein Neubeginn, ganz wunderbar.

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