Stil: Philosophisch
In digitalen Strömen tief verborgen,
Fließen Erinnerungen ohne Sorge.
Ein Netz aus Pixeln, weit und breit,
Webt Geschichten über Raum und Zeit.
Wo einst Gedanken nur verweilten,
In Tagebüchern, die Staub nun teilen,
Erwachen sie in leuchtend Licht,
Im Netz, das niemals Schlaf verspricht.
Ein Bild aus Kindheitstagen klar,
Ein Lied, das einst so vertraut war.
Ein Lächeln, das die Zeit vergaß,
Spiegelt sich nun im Glanz des Glas.
Das Internet der Erinnerung hält
Jede Freude, jede Trauer, die zählt.
Momente, die verloren schienen,
Erblühen wieder in digitalen Minen.
Vergangenheit wird Gegenwart,
Wenn das Herz sich dort verwahrt.
Eine Welt aus Daten, weit und fern,
Die uns zeigt, wer wir wirklich gern.
Doch birgt das Netz auch Schattenseiten,
Kann man sich in ihm verleiten.
Vergessen wird die wahre Zeit,
Die Seele braucht auch Raum und Freiheit.
So wandeln wir im Netz der Zeit,
Verknüpfen Träume, teils mit Leid.
Doch stets bewahren wir im Herzen,
Die echte Wärme, wahre Kerzen.
Ein Lied aus Bytes, ein Tanz der Daten,
Das Internet lässt uns nicht warten.
In seiner Tiefe hören wir,
Den Klang der Erinnerung — hier, bei mir.