Stil: Bildhaft
In der Tiefe der Gedanken, ein stiller Riss,
Ein Echo längst vergangener Tage,
Wie ein sanftes Lied, das niemand mehr vergisst,
Durch die Seele weht es, o welche vage.
Die Schatten der Erinnerung fliegen,
Wie Vögel im weiten Himmelsraum,
Flüsternd leise, kaum zu wiegen,
Ein verborgenes Spiel, ein schwerer Traum.
Einstige Lächeln, längst verblichen,
Doch bleibt ein Funken in der Brust,
Vergangenheit, nicht ganz entwichen,
Ein Hauch von Trauer, ein Tropfen Lust.
Die Farben der Kindheit, zarte Bilder,
Ein Garten, voll von Lebensglanz,
Alte Stimmen, wie flüsternde Wälder,
Ein verlorener Tanz, ein Neuanfang.
In der Stille dieser geheimen Welten,
Ein Schatz, verborgen, tief und rein,
Erinnerung zieht uns mit sanften Händen,
Ein zarter Faden, durch Raum und Sein.
Die Flammen der Erinnerung, die brennen,
Nicht ein Feuer, das uns verzehrt,
Doch ein Leuchten, das wir kennen,
Das uns führt, wenn der Tag sich kehrt.
So wandern wir, im Traum der Zeiten,
Mit jedem Schritt, ein Stück beglückt,
Ein Netz aus Bildern, uns zu leiten,
Ein leises Flüstern, tief entzückt.
Der Schleier der Erinnerung, so sacht,
Ein Geheimnis, das wir tragen,
In jedem Lächeln, jeder Nacht,
Ein ungeschriebenes Buch der Fragen.
Ein Gedicht aus Gestern und Morgen,
Das in uns und mit uns lebt,
Ein Schatz an Geschichten, ohne Sorgen,
Ein ewiges Echo, das uns erhebt.
Lasst uns die Geheimnisse hüten,
Die uns stets begleiten leis,
Denn im Herzen, tief verwurzelt,
Bleibt die Erinnerung der stille Preis.