Stil: Hoffnungsvoll
In stillen Nächten webt ein leises Band,
Einsamkeit, ein geheimnisvolles Land.
Wo Schatten flüstern, wo Träume sich versteh’n,
Dort zieht die Seele, um sich selbst zu seh’n.
Ein Schleier legt sich sanft auf Herz und Sinn,
Die Welt bleibt draußen, hier bin ich allein.
In diesem Raum, so schwerelos und weit,
Entblättert sich das Lied der Einsamkeit.
Ein alter Baum, der spricht von längst Gelebtem,
Sein Stamm ein Buch voll unentdeckter Leben.
Die Stille flüstert, kleidet ihn in Ruh’,
Sein Blattwerk nickt als stummer Gruß dazu.
Der Mond, gefangen in des Stromes Flut,
Ein treuer Zeuge jeder dunklen Glut.
Er strahlt sein Licht auf Einsamkeit und Nacht,
In stillen Wellen zieht er seine Pracht.
Die Wolken wandern, träumen fremde Welten,
Ihr Zug ein Rätsel, dem wir nicht entfalten.
In ihrer Reise spiegelt sich die Zeit,
Im Nebel dehnt sich das Geheimnis weit.
Doch Einsamkeit birgt tiefe Melodien,
Die Wurzeln schürfen tief, um zu verzieh’n.
Ein stilles Echo, das die Seele hört,
Von fern, ein Klang, der leise alles stört.
So wandern wir auf Pfaden, einsam, still,
Das Herz im Takt des Lebens, was es will.
Und in der Einsamkeit, dem dunklen Raum,
Erblüht ein zarter, ungestörter Traum.
Denn tief verborgen, hinter jedem Sein,
Entfaltet sich ein Glanz, ein reines Sein.
Die Einsamkeit, sie hält uns sanft umfangen,
Ein Mysterium, das in den Herzen klangen.