Stil: Symbolisch
In der Dunkelheit des Morgens,
Wo Träume noch verweilen,
Verliert sich ein leises Seufzen,
Ein Herz beginnt zu eilen.
Das Smartphone, treuer Begleiter,
Liegt nicht mehr in der Hand,
Wie ein Schiff im weiten Ozean,
Getrieben von unbekanntem Land.
Oh, kleines Rechteck voller Wunder,
Dessen Bildschirm hell erstrahlt,
Wo Erinnerungen sich versammeln,
Und die Zeit fast still verharrt.
Verloren zwischen Kissen und Decken,
Vielleicht im Auto, vielleicht nicht,
Es ist wie ein verschwundener Stern,
Der sein Leuchten uns verspricht.
Durch Nachrichten, Bilder, Klänge,
Schon fühlten wir uns ganz daheim,
Jetzt bleibt nur diese Leere,
Ein Ort, der einst vertraut und klein.
Wo bist du, Licht der Augen,
Verbindung zur großen Welt?
Überall sucht man nach dir,
Und doch bleibt alles entstellt.
Die Stunden verstreichen leise,
Ohne das vertraute Schein,
Der Tag zieht sich in die Länge,
Das Herz wird schwer und klein.
Jedes Geräusch könnte es sein,
Ein Vibrieren, ein fernes Lied,
Doch die Hoffnung schwindet langsam,
Wie der Wind ein Blatt versieht.
Freunde fragen, wo du seist,
Sie kennen deinen Klang,
Ohne dich, verlorenes Licht,
Wird der Weg so voller Drang.
Vielleicht ein Finder wird dich bergen,
Und zurückbringen, wo du warst,
Dann erhellst du wieder Leben,
Bist mehr als Technik und Plastikbalast.
Bis dahin bleibt nur das Warten,
Die Sehnsucht, die dich ruft,
In der Hoffnung, dass du wieder,
Unser Leben lieblich luft.
Denn verloren ist nicht für immer,
Die Welt ist voller Überraschung und Licht,
So sieh, das Smartphone kehrt zurück,
Erstrahlt, wie ein Stern, im neuen Licht.