Stil: Leicht
In der Tasche einst ein Licht,
Glänzend, strahlend, voller Kraft.
Ein Fenster zur Welt – so dicht,
Jetzt verloren, unsichtbar verschafft.
Es erzählte stille Geschichten,
Von weit entfernten Sternenbahnen.
Fing ein Bild von Herzgesichten,
So nah und doch in Fernenwahrnem.
Ein Knipsen hier, ein Tippen dort,
Der Puls der Welt in Händen warm.
Nun ist es weg, an einem andern Ort,
Die Fingerspitzen suchen, arm.
Vernetzt mit Freunden, so direkt,
War die Seele, die es verband.
Ein Klicken, das den Raum erweckt,
Jetzt schweigend, wie im Traum verbannt.
Die Wege, die es uns gelehrt,
Von Straßen, Karten, Zielen klar.
Sind nun von Nebel zugeschwert,
Wo war der Weg? So unsichtbar.
Es lebte in der Tasche still,
Ein Hüter von Gedankenfäden.
Er war immer rastlos, ohne Ruh,
Nun schweigt es, ein verlorener Räder.
Und doch im Herzen bleibt ein Glanz,
Erinnerung an Zeiten voll.
Ein Bild, ein Wort – ein Hoffnungstanz,
Das Band besteht, und bleibt uns hold.
Der Verlust, ein neuer Anfang mag,
In der Leere Schönheit finden.
Ein Blick hinaus, ein neuer Tag,
Wo wir uns ohne Technik binden.