Stil: Verspielt
Im Wald der Vergangenheit, tief und schwer,
Wo das Morgenlicht sich kaum noch verirrt,
Raunt die Seele der Bäume, voll und leer,
Vom alten Schmerz, der nie ganz verlischt.
Dort, wo das Laub wie Tränen fällt,
Und Moos die stillen Wege schmückt,
Wo Zeit sich in Schatten selbst erhellt,
Dreht sich die Welt, so sanft entrückt.
Die Erinnerung blüht in jedem Ast,
Ein Flüstern, das die Winde tragen,
Vergangenes Leid ruht tief im Bast,
Doch Hoffnung liegt in neuen Tagen.
Sieh, wie die Zweige sich sanft verweben,
Ein Netz aus Zeit, aus Lust und Last,
Im Herz des Waldes, im stillen Streben,
Erwacht das Echo der Zukunft fast.
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