Stil: Melancholisch
Im Schatten der Vergangenheit, ein Wasserfall erwacht,
Ein silbernes Band, das durch die Zeiten kracht.
Es rauscht und flüstert, erzählt von alten Tagen,
Von Liebesliedern, die in Herzen schlagen.
Durch moosige Felsen strömt es, unaufhaltsam, stark,
Ein Tanz der Tropfen, ein ewiger Funken Funkenflug im ark.
Das Licht bricht sich, in tausend Farben glühend,
Wie Träume, die im Dunkel der Nacht erblühend.
Ein Lied der Sehnsucht trägt der Wasserfall,
Wie Echo längst verlor’ner Stimmen, im steten Hall.
Er ruft Erinnerungen an Sommerregen, warm und weich,
An Kinderlachen, das durch blühende Wiesen schlich.
In seinem klaren Spiegel, flimmern Gesichter,
Zwischen Schatten und Licht, zarte Gewichten.
Schritte der Vergangenheit, in Tropfen gewebt,
Erinnerungen fluten, wo die Zeit schläft.
Die Wogen tragen Geschichten, alte und neue,
Von Helden und Träumern, die für Freiheit treue.
Von Augenblicken voller Glanz und Schmerz,
Von geteilten Blicken, von Herzen, die fort.
Der Wasserfall fließt mit unermüdlichem Drang,
Ein Strom von Erinnerungen, tausendfach Gesang.
Er reißt uns mit, in seiner endlosen Reise,
Zeigt uns Bilder, in ihrer schönsten Weise.
Am Rande des Wasserfalls, eine stille Bank steht,
Ein Ort der Ruhe, wo Zeit nicht vergeht.
Hier sitzen wir und lauschen dem Flüstern der Zeit,
Tauchen ein in die Tiefe der Erinnerungen, weit und breit.
Der Wasserfall der Erinnerung, ein Meisterwerk der Natur,
Er trägt uns durch die Welten, sanft und voller Spur.
In seinem Strom finden wir Trost und Klarheit,
Ein Fluss der Vergangenheit, der uns zu uns selbst