Stil: Verspielt
Im stillen Flüstern des Morgenrots,
Wo der Himmel mit Träumen malt,
Erblüht die Hoffnung, zart und groß,
Wie ein Diamant im tiefen Wald.
In Reichtums Wiege, schwer und prall,
Geboren aus der Erde Kraft,
Liegt ein Flimmern, ein hoher Schall,
Der Herzen sanft und leise schafft.
Goldenes Licht und silberner Schein,
Verweben Träume, stark und kühn,
Des Menschen Sehnsucht, rein und klein,
Erblüht in Glanz und Fernwehgrün.
Ein Schatz, der leise Hoffnung spricht,
Mit jeder Münze, die er trägt,
Löst Ketten, die das Herz zerbricht,
Und neue Pfade frech belegt.
Wo Reichtum Blumen pflanzen kann,
Und brüchige Mauern neu erbaut,
Da findet jede Seele dann,
Was die Dunkelheit nicht geklaut.
Der Traum vom Glück in Händen haltend,
Ein Lied der Zukunft singt es laut,
Die Hoffnung in den Sternen haltend,
Zeigt Wege auf, von Gold und Staub.
Doch kennst du, Freund, die Wahrheit wohl,
Im Reichtum wohnt nicht nur die Ruh,
Denn oft entfaltet, harter Zoll,
Die Sehnsucht bleibt, wild wie im Nu.
Drum wisse, dass des Schatzes Glanz,
Nicht stets die wahren Wege weist,
Der Hoffnung Licht, des Lebens Tanz,
Im Herzen wohnt, das Liebe heißt.
Im Streben nach dem Glitzerschein,
Vergiss des Herzens stille Macht,
Denn Hoffnung strahlt, klar und fein,
In der Seele, die stille lacht.