Der Glanz künftiger Tage – Ruhig

Stil: Ruhig

In Zeiten, die noch unberührt vom Winde,
wo Träume im Gewebe der Sterne ruh’n,
webt die Zukunft ihr goldenes Gewinde,
und Reichtum erwächst in stillen Hainblut’nu.

Nicht Gold noch Silber sind die Schätze dort,
nicht Münzen klirren in des Morgens Schein,
der wahre Schatz birgt sich am stillen Ort,
wo Herzen schlagen, klar und rein.

Im Labyrinth der Zeit, ein Pfad sich windet,
führt uns zu einer Welt, noch unentdeckt,
wo Mensch und Erde sich innig verbindet,
und Einfalt in Harmonie sich versteckt.

Die Stadt der Zukunft, gebildet aus Licht,
wo Häuser tanzen im Widerschein der Nacht,
und jede Seele, ein leuchtend Gedicht,
im Einklang mit der Welt erwacht.

Der Himmel, ein Teppich aus Smaragden,
die Wiesen, ein Meer aus Duft und Traum,
hier verweilt kein müßiges Klagen,
denn Freude blüht an jedem Baum.

Die Winde flüstern von Liebe und Frieden,
von Hoffnung, die in unseren Händen liegt,
und in den Adern fließt, gleich einem Rieden,
die Kraft, die neues Leben wiegt.

Die Kinder der Zukunft, frei von Zwängen,
tanzen im Sonnenlicht, völlig unbeschwert,
sie ernten die Früchte ihres Verlangen,
und ihre Lieder, vom Glück verklärt.

Das Herz der Welt schlägt in ihrer Brust,
und Worte, einst verloren, finden Klang,
sie leben in der Welt, erfüllt von Lust,
in der die Zeit nicht mehr zu bangen verlangt.

Oh Zukunft, du Garten voller Segen,
in deinen Armen ruht die Menschheit aus,
wo Reichtum sich nicht in Prunk erwägen,
doch in der Liebe findet ein Zuhaus.

So lass uns segeln zu den fernen Gestaden,
wo Hoffnung wohnt und neues Leben blüht,
im Reich der Zukunft, ohne Pein und Schaden,
wo ewiglich der Seelen Fluss erglüht.

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