Stil: Hoffnungsvoll
In grauer Dämmerung flüstert die Welt,
Ein Lied von Trauer, das in Stille fällt.
Wunden aus Eis, durch Zeit eingebrannt,
Die Wälder erlöschen, das Meer hat verbrannt.
Die Sterne, sie weinen, ihr Licht wird nun matt,
Der Himmel, ein Gemälde aus Asche und Schatten.
Die Flüsse ersticken im Schlund der Begier,
Und der Wind trägt Erinnerungen im dunklen Revier.
Der Ozean schweigt in trüber Gewalt,
Sein Rhythmus verklungen, verloren im Halt.
Das Blau des Himmels verblasst nun zu Grau,
In den Augen der Kinder ein erlöschtes Vertrau’n.
Gebirge aus Staub erheben sich still,
Ihre Gipfel zerbröckeln im rauen Gefäll.
Das Gras, einst grün, nun trocken und tot,
Die Stimme der Welt, sie ruft nach dem Brot.
Die Sonne, sie hängt wie ein Bild ohne Rahmen,
Ihr Strahlen verloren, ihr Glanz ohne Namen.
Im Schatten der Nacht, die alles verschlingt,
Ein Wispern erklingt, und die Erde beginnt:
„Wir waren das Leben, die Blume, die blüht,
Wir waren das Lied, das im Herzen erglüht.
Doch das Lied ist verklungen, die Blume verblasst,
Die Liebe erloschen, der Tag ohne Rast.
Die Menschheit, in Hast, hat nicht mehr erkannt,
Dass Erde und Himmel in Harmonie stand.
Der Kranz aus Gedanken, die Träume, die Pflicht,
Vergessen das Gute, verloren die Sicht.
Die Seele der Welt, in Staub nun entflieht,
Das Ende erreicht durch unsägliches Lied.
Doch Hoffnung, ein Funken im tiefsten der Nacht,
Erinnern wir uns, an das, was erwacht.
In dieser Dunkelheit, da flammt ein Gedicht,
Ein neuer Morgenlichtstrahl aus Verzicht.
Aus Asche wächst Leben, aus Dunkelheit Licht,
Ein letzter Atemzug – und alles erwacht.“
Und so singt die Erde ihr letztes Gebet,
In der Hoffnung, dass Menschsein die Schönheit versteht.
Der Tod der Welt, ein Ende, ein Neubeginn,
Für Frieden und Liebe, für das, was wir sind.