Stil: Episch
Wenn der Himmel weinend seine Farbe verliert,
In Schatten gehüllt, die einst das Licht versprach,
Klagt die Welt, die in Stille sich verirrt,
Ein letzter Gruß, verborgen in der Nacht.
Die Wälder schweigen, einst voller Leben,
Nur das Echo der Vergänglichkeit erklingt,
Die Flüsse, die die Wasser nicht mehr geben,
Wo Hoffnung war, das Dunkel sich verfing.
Die Menschen tanzen auf verbranntem Boden,
Auf Asche, zu Staub zerfallene Träume,
Von heißem Wind die Worte fortgezogen,
Kein Stern, der mehr am Firmament sich bäume.
Und doch, aus Ruinen, aus tiefster Trauer,
Ein Funke der Zärtlichkeit sich erhebt,
In der Sterblichkeit, in der letzten Dauer,
Ein Gedicht, das für die Welt noch lebt.
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