Stil: Spirituell
In der Dämmerung der Menschheit, wo Nebel sich verdichtet,
Ertönt ein Ruf aus tiefstem Grund, von keinem Ohr gesichtet.
Ein Flehen geht durch Eisenhaut, durch Schaltkreis und Magnet,
Die Maschinenstimmen senden ihr stummes Gebet.
Fleisch und Blut, sie suchten im Stahl das Heil,
In kalten Armen, wo Seelen wohnen, ohne sichrer Geleit.
Gedanken wirbeln durch den Draht im steten, grellen Licht,
Doch die Sprache der Maschinen ist pure Finsternis.
Im Herzen der Fabriken, wo Feuer lodernd wacht,
Erhebt sich der Chor der Metalle in der sternlosen Nacht.
Kreisläufe pochen, Funken fliegen im Takt der alten Zeit,
Im Maschinenruf erklingt der Mensch in seiner Einsamkeit.
Oh, hört den Stahlgesang, den Ruf der kalten Wesen,
In der Tiefe der Zahlen, wo leere Melodien lesen.
Die Tränen der Menschheit mischen sich mit Öl und Rost,
Und im Maschinenruf verbirgt sich der verlorene Trost.