Stil: Minimalistisch
Die Zeit, sie fliegt wie Vögel fort,
Im Wind, im Traum, an fernen Ort.
Ein Blatt, das fällt, ein Stern, der geht,
So tanzt die Zeit und bleibt nicht stehen.
Die Stunde gleitet leis dahin,
Ein Lächeln birgt der Wandel Sinn.
Die Trauer weicht, das Glück erwacht,
Die Zeit in ihrem Kleid entfacht.
Ein Kind, das wächst, ein Herz, das reift,
Des Lebens Stille, die uns greift.
Die Zeit, sie webt mit sanfter Hand
Den Teppich aus im weiten Land.
Die Jahre sind ein Fluss von Licht,
Ein Schatten, der das Herz durchbricht.
Ein Lied, das leise weiter klingt,
Ein Traum, der uns ins Morgen bringt.
Im Wandel liegt der ew’ge Reiz,
Ein Neubeginn, ein sanfter Schweiß.
Im Abschied wohnt die Hoffnung still,
Im Gruß der Morgen, der weiter will.
So lausch dem Klang, dem Ruf der Zeit,
Der alles nimmt, gibt und verleiht.
Ein Tanz, ein Spiel, ein ew’ger Kreis,
Die Zeit, die uns zum Wandel heißt.
Flieg fort, du Zeit, und stürz dich hin,
Ins Meer der Träume, weit und kühn.
Im Wandel birgt die Welt ihr Sein,
Verborg’n im stillen Lauf der Zeit.