Stil: Ruhig
In Nächten, die der Mond bewacht,
träum ich von einem Blütenmeer,
wo Farben singen, Licht erwacht,
und Düfte weben sanft umher.
Die Rosen, rot wie Feuerglut,
und Lilien, weiß in stiller Pracht,
erwecken in mir stille Wut,
nach Schönheit, die mein Herz entfacht.
Vergänglich blüht der Fliederbaum,
verweht der Jasmin in der Zeit,
doch in der Sehnsucht, wie ein Traum,
lebt ewig die verlor’ne Heiterkeit.
O Blumen, die das Herz begehrt,
taucht auf im Sehnen, zart und fern,
und jede Seele, die euch verehrt,
findet in euch der Liebe Lern’.
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