Stil: Klassisch
In der Dämmerung der Zeit, da glüht ein Schmerz,
Ein Echo, das durch die Jahrhunderte bricht,
Der Vergangenheit Wut, ein flammendes Herz,
Die leere Nacht mit ihrem Ruf durchdringt.
Zwischen den Zweigen des verworrenen Waldes,
Wo die stummen Erinnerungen ruhen,
Spinnen die Geister der alten Taten ihr Netz,
Eine Leinwand aus Zorn und verschütteten Flüssen.
Die Echos der Geschichte wispern leise,
In dem kalten Fluss der vergessenen Namen,
Der Mond, ein Zeuge der ewigen Reise,
Wirft silberne Lichter auf ungehörte Klagen.
Die Wut, ein Sturm, der die Seelen entzweit,
Ein Feuer, das durch die Herzen rast,
In den Augen derer, die nicht verzeihen,
Die Flamme des Unrechts glanzvoll erfasst.
Ein Tänzer aus Schatten, der die Seele berührt,
In der Dunkelheit, wo das Erinnern wohnt,
Ein Schrei, der durch die Welten zieht,
Die Vergangenheit, die das Jetzt belohnt.
Doch tief in der Stille, wo die Flammen erlöschen,
In der Umarmung der Nacht und dem Morgenlicht,
Erhebt sich die Hoffnung aus Asche und Trümmern,
Ein Lied, das den Sturm der Wut zerbricht.
Die Wurzeln der Erde, die Wunden geheilt,
Der Wind trägt die Lieder der Versöhnung davon,
Ein neues Morgenrot über die Schatten verweilt,
Die Wut der Vergangenheit im Frieden zerronnen.