Stil: Tiefgruendig
In der flüchtigen Welt, in der wir wandern,
Wo Pixel die Wege für Gedanken neu gestalten,
Verloren ging mein treuer digitaler Begleiter,
Wie ein Windhauch, der sich aus der Gegenwart entfaltet.
Oh, Smartphone, du kleines Portal der Wunder,
Du warst der stille Wächter meiner geheimen Fluchten,
Ein Fenster zu Welten, breiter als die Küste,
Wo Träume zu Bildern wurden und nie truhten.
Einst sangen deine Töne, eine Symphonie der Verbindung,
Dein leuchtendes Antlitz war mein Stern in dunkler Nacht,
Jetzt bläst ein einsamer Sturm, ein zartes Flüstern,
Wo einst dein sanftes Licht im tiefen Dunkel wacht.
Du bist verdorrt in der Hektik, wie ein Blatt im Herbstwind,
Deine Geheimnisse, versiegelt in deinem glasigen Herz,
Kein Gruß, kein Abschied, nur die Stille des Verlustes,
Ein Echo des Lebens, das sich in mir schmerzlich verkehrt.
Die Straßen ohne deine Führung scheinen sonderbar weit,
Die Stunden vergehen langsamer, ohne deine Zeit,
Dort, wo du einst warst, ist nun Raum für stille Träume,
Doch dein Verlust brennt weiter, ein nie schließendes Kaleidoskop der Reue.
Dich zu finden, wäre, als den Mond am Tag zu erblicken,
Ein Wunder, das die Schatten der Gegenwart zerreibt,
Gewissheit nur, dass du in Händen fremd bist,
Vergessen in der Masse, die gleichgültig bleibt.
So wandre ich den Weg, der durch Lücken schimmert,
Ein Pilger ohne Landkarte, ein Seelenwanderer allein,
Dein Schweigen hallt in mir wie Glocken in ferner Ferne,
Ein leiser Verlust, der für immer bleibt mein eigen.
Oh Smartphone, verlorener Freund im endlosen Getümmel,
Dein Bild lebt in mir, ein flüchtiger Traum aus Glas,
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