Stil: Verspielt
In stillen Hallen ruht die Zeit,
Ein sanftes, leises Wiegenlied,
Das uns mit zarten Händen führt,
Wo keine Hast den Geist verwirrt.
Die Uhren schweigen, sacht verweht,
Ihr Ticken, das uns sonst umweht.
Ein Augenblick, so klar und rein,
Gefangen in der Ewigkeit.
Der Wind trägt Blätter tänzelnd fort,
Ein stummer Tanz an keinem Ort.
Doch in der Stille, hier und jetzt,
Sind wir im Sein ganz tief verletzt.
Die Flüsse flüstern leise Lieder,
Und Wellen singen immer wieder.
Ein Chor aus leisen Stimmen fern,
Verklärt den Raum, als ob ein Stern.
Ein Schmetterling auf sanften Schwingen,
Die Stille träumt, will Frieden bringen.
Die Zeit ist hier nur ein Gedanke,
Des Herzens Uhr bleibt unerkannt.
Und wenn der Morgen dann erwacht,
Die Stille langsam weicht der Nacht,
So bleibt ein Hauch von Ewigkeit,
Als leise Spur der stillen Zeit.
In diesem Raum, so still, so weit,
Verliert das Herz die Schwere, Leid.
Die Stille schenkt uns ihren Klang,
Ein Lied, das in der Seele sang.
Die Zeit verliert, was laut und klar,
Doch in der Stille bleibt es wahr.
Ein Band, das uns behutsam hält,
Die Stille, die der Zeit entfällt.
Lass uns die Stille tief erkunden,
In ihr sind wir für kurz verbunden.
Ein Augenblick von Unendlichkeit,
Der Ruhe gibt und uns befreit.