Die Ewige Spirale der Zeit – Philosophisch

Stil: Philosophisch

In tiefen Nebeln, fern vergangnen Tagen,
Wo Uhren schweigen und Schatten klagen,
Dort spinnt die Zeit ihr stilles Gewebe,
Ein endloses Lied in dunklerem Strebe.

Von Anbeginn, wo Sternenstaub erwacht,
Bis hin zur Zukunft, von Menschen erdacht,
Zieht sie in Schleifen, mächtig und weit,
Die Kette des Seins, durch Raum und Zeit.

Die Stunde, ein Flüstern im Wind der Jahre,
Wie Blätter, die tanzen, so leicht und klare,
Erzählen von Augenblicken, längst verweht,
Momente, die tief in Herzen gesät.

Einst stand ein Wanderer am Fluss der Zeit,
Sein Blick verloren, doch innerlich bereit,
Die Gezeiten zu reiten auf Wellen der Nacht,
Wo Erinnerung und Zukunft ineinander erwacht.

Die Zeit, sie wogt gleich dem Ozean,
Ein Beben, ein Tosen, wie Sturm voran.
Doch gibt es inmitten der wilderen Fahrt,
Den Anker der Liebe, der ewiglich wahrt.

Erinnerung, du zarte Königin,
Mit seidnem Schleier allmächtig und kühn,
Malst alte Gesichter auf leere Leinwand,
Flüsterst Vergangenes, von Hoffnung gesandt.

Doch Zukunft, du lockende, frische Brise,
Trägst du nicht auch der Seele leise Prise?
Mit Träumen gespickt, ein nie endend Licht,
Das dem Kummer der Gegenwart zu entfliehen verspricht.

Oh Zeit, du Meisterin des Vergehens,
Wie kunstvoll webst du das Lied des Bestehens.
Zwischen Anfang und Ende, Geburt und Tod,
Ein Reigen, ein Tanz, auf ewigem Pfad.

Sei still, oh Herz, und lausche dem Klang,
Der

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