Stil: Melancholisch
Im Zepter der Stunden, die leise verrinnen,
Ein Hochzeitsgeläut aus silbernem Klang,
Wo Sekunden, entschleiert, im Takt sich besinnen,
Und der Vorhang der Jahre sich öffnet im Sang.
Im Brautkleid der Zeit, aus Sternen gesponnen,
Tanzt die Zukunft mit der Vergangenheit,
In einem Reigen, der niemals zerronnen,
Vereint sich die Gegenwart, still und bereit.
Die Flammen des Gestern, im Kerzenlicht flimm’ren,
Verzeihen dem Morgen die Tränen der Nacht,
Während Stunden wie Blüten in Unschuld erglimm’ren,
Ist die Hochzeit der Zeit in Vollendung entfacht.
Die Zeiger verweben im ewigen Reigen,
Den Schleier des Lebens, aus Hoffnung gemacht,
Wo Gedanken wie Schmetterlinge steigen,
Erstrahlt die Liebe im Brautkleid der Nacht.
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