Stil: Bildhaft
In der sanften Dämmerung der Morgenröte,
Wo die Berge das Firmament kühn durchbrechen,
Schlägt ein Herz, voll Hoffnung und voller Gebote,
Die Seele in den Felsen, eherne Versprechen.
Den Tälern entsteigt ein silbrig‘ Gewind‘,
Ein Nebel, der Geschichten zu weben beginnt.
Er trägt die Träume, die Wünsche der Nacht,
Hinauf zu den Höhen, wo das Licht uns erwacht.
Sie erzählen von Zeiten, in denen verloren,
Ein Mensch fand die Stärke im Fels und im Fluss,
Wo die Kluft seines Lebens, die tief wurd‘ geboren,
Von der Hoffnung bewacht wird, das wärmende Schluss.
In den Schatten der Wälder, die Wege verbergen,
Wo die Pfade sich winden, der Boden sich neigt,
Da singen die Vögel von Sehnsucht und Bergen,
Und von einem Mut, der die Zukunft zeigt.
Die Winde, sie tragen ein Lächeln von Ferne,
Ein Flüstern, das sanft in den Ohren erklingt,
Von Gipfeln, die ragen, erstrahlend wie Sterne,
Ein Versprechen, das ewige Licht uns bringt.
Der Himmel in Farben, ein Maler im Spiel,
Mit Pinsel und Zeit malt er Wahrheit und Traum.
Ein Ozean aus Wolken, endlos und viel,
Ein Hoffnungsschimmer, im Leben ein Raum.
Die Felsen erzählen, in uralter Sprache,
Von Zeiten des Wartens, des Glaubens, der Kraft,
Von Herzen, die schlagen, der Liebe zum Danke,
Von Hoffnung, die in Stille und Frieden erschafft.
Und im Klang der Stille, den nur der Berg kennt,
Der Ruf einer Zukunft, die tröstend uns lenkt.
In der Weite der Täler, im Herz der Natur,
Liegt Hoffnung verborgen — tief, stark und pur.
So tragen die Gipfel, bei Tag und bei Nacht,
Ein Lied voller Liebe, ein Licht voller Macht.
Von Hoffnung erzählend, die niemals vergeht,
Bis der letzte Berg in der Ewigkeit steht.