Die Flüsternde Stille der Erinnerung – Episch

Stil: Episch

In sanften Nebeln webt sich Zeit,
Ein leiser Hauch aus fernem Raum.
Die Stille, die Gedanken leitet,
Wächst sacht empor wie alter Baum.

Vergangne Tage, blass und still,
Im Herzen geisterhaft erwacht.
Die Stimmen, die nicht klingen will,
Sind Träume, sanft zur Ruh gebracht.

Des Lebens Melodie verhallt,
Ein Echo, tief im Seelengrund.
Erinnerungen, süß und bald
Verschwinden, lautlos, unumrund.

Ein Bild, das leise sich entfaltet,
Ein Schatten an der Wand verweilt,
Die Zeit, die alle Wunden heilt,
Doch nie das Jugendlicht erkalten.

Vergangenheit in zarten Händen,
Ein Buch mit ungeschriebenem Blatt,
Und Stille, die der Sinn vollendet,
Ein leises Flüstern, zart und matt.

Erinnerungen wie der Wind,
Mal sanft, mal wütend, voll von Glanz,
Ein Tanz, der uns durch Nächte bringt,
Ein stilles Meer im Sternenkranz.

So ruht die Stille in uns drin,
Ein Schatz, kein Wort vermag’s zu fassen,
Ein Schatz, der Hoffnung neu gewinn’,
Ein Anker, an den wir uns lassen.

In ihr, die Seelen Heimat finden,
Der Augenblick, der ewig scheint,
Die Zeit, die alle Wunden binden,
Vergangenheit, die uns vereint.

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