Die Hochzeit der Seele – Tiefgruendig

Stil: Tiefgruendig

In einem Reich, so tief und weit,
Wo Stille ihre Lieder spinnt,
Da tanzen Seelen, zeitbereit,
Wo neues Leben seinen Anfang nimmt.

Ein zarter Schleier, lichtdurchwebt,
Hüllt Träume sanft in warme Ruh,
Wo Herz auf Herz im Gleichklang lebt,
Und Ewigkeit flüstert leis dazu.

Der Wind erzählt von alter Zeit,
Von Wegen, die vereint im Licht,
Und jede Stunde, die befreit,
Bringt Seelen sanft ins Angesicht.

Ein Lächeln, das die Sonne küsst,
Ein Blick, der durch die Schatten bricht,
Ein Funke, der die Nacht versüßt,
Bringt Seelen heim ins Morgenlicht.

Die Rosen blühen rot und rein,
In Gärten voller Herzenslust,
Und jeder Flügelschlag, so fein,
Trägt Seelen hoch auf Sternenbrust.

Wo Worte über Wolken gehn,
Und Stille spricht mit sanfter Macht,
Da kannst du sie in Blicke sehn,
Die Hochzeit hält in jeder Nacht.

So wandern Seelen Hand in Hand,
Durch Wälder voller Licht und Traum,
Wo neues Glück wie Silbersand
Sich legt in jeden Lebensraum.

Ein Fest, das ohne Ende klingt,
Wo Liebe alle Schatten füllt,
Ein Tanz, der durch die Welten schwingt,
Wo jede Sehnsucht sich enthüllt.

In dieser Hochzeit, tief und wahr,
Vereint sich alles, was da lebt,
Wo Zeit und Raum, so wunderbar,
In Seelenruh sich webt und webt.

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