Stil: Nachdenklich
Im Zwielicht tanzt die Zeit dahin,
Ein Schleier aus tausend Farben.
Ein Flüstern trägt der Wind leis‘ hin,
Von Tagen, die voll Glück sich laben.
Ein Klang von Uhren, leise tickend,
Den Klang der Ewigkeit vernimmt.
In Stunden, die sich sanft verstricken,
Erblüht ein Bund, der nie mehr nimmt.
Die Zeit, sie trägt ein Kleid aus Bühnen,
So reich bestickt mit Sternenstaub.
Ihr Kleid, es fließt und zieht mit Kühen
Geschwister der Sekundenlaub.
Bald rosig Hauch des jungen Morgens,
Bald Amethyst der Abendruh’.
Der Hochzeitstraum in ihr verborgen
Erzählt von Hoffnung, ewig neu.
Ein Tanz der Tage, voller Schwüre,
Mit jedem Schritt, ein neuer Raum.
Die Zeit zeigt sich als goldene Führerin,
Dem Leben schenkt sie ihren Traum.
Ein Herz, das pocht im Takt der Stunden,
So zart wie Mondes silberner Schein.
Die Zeit, sie hält uns stets verbunden,
Als wären wir ein Teil von ihr allein.
Ein Bund, geschlossen ohne Zögern,
Verwoben mit des Lebens Band.
Die Hochzeit der Zeit wird ewig pflegen
Der Seelen Licht, im Stundenland.
Ein Glanz, der niemals sich vergeht,
In jeder Sekunde wird er neu.
Die Zeit, sie webt ihr Hochzeitskleid,
Und lädt zum Tanze dich und mich ein.
Die Liebe treibt uns fort im Reigen,
Vom ersten Tag bis in die Nacht.
Im Wechselspiel der Zeit, der eigenen,
Wächst stets die Liebe, die uns bewacht.