Die Kraft der Natur – Ruhig

Stil: Ruhig

Die Erde bebt, ein tiefer Ruf,
In dunkler Nacht erwacht die Glut,
Des Meeres Wellen brechen auf,
Im Sturm tobt wild der Lebenslauf.

Der Himmel öffnet weit sein Tor,
Ein Blitz, ein Donner, klingt empor.
Die Wälder flüstern alte Lieder,
In jedem Blatt erklingt ihr Wider.

Der Wind, er trägt der Wolken Tanz,
Ein wirbelnd Spiel aus Licht und Glanz.
Im Wechselspiel von Tag und Nacht,
Die Schöpfung zeigt, was stets erwacht.

Ein Flüstern in der Wiesen Ruh,
Die Blumen recken sich ihm zu.
Der Regen küsst den trocknen Grund,
Erschafft aus Staub den neuen Bund.

Im Herzen pulst der Erde Schlag,
Ein ew’ger Kreislauf ohne Frag.
Die Kraft der Natur, sie webt und wand,
Verbindet alles Hand in Hand.

Und in der Stille, tief verwahrt,
Ein Wunder wirkt, von Menschen zart:
Des Lebens Quell, stets frei und klar,
Die Kraft der Natur – wunderbar.

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