Die leise Melodie der Trauer – Leicht

Stil: Leicht

In der Dämmerung des Herzens,
schwebt ein Schleier so schwer,
wie ein sachter Wind im Nebel,
still, doch voller Meer.

Die Welt hält inne, schweigend,
kein Laut durchdringt die Nacht.
In der Seele tanzt das Schweigen,
sanft in seiner Macht.

Der Mond wirft blasse Schatten,
auf Pfade aus Erinnerung.
Tränen fließen wie stille Quellen,
im Fluss der Zeit, ohne Zwang.

Die Bäume neigen ihre Kronen,
als grüßten sie den Schmerz.
Ihre Blätter flüstern sanft,
wie ein Trost für das Herz.

Ein Lied, das niemand singen kann,
schleicht durch die Räume der Zeit.
Es kennt die Sprache der Stille,
die Tränen und das Leid.

Doch in der stillen Trauer,
liegt ein zartes, leises Hoffen.
Ein Anfang, kaum zu sehen,
ein Licht, das bleibt offen.

So wandern wir durch Nebel,
auf Wegen aus Erinnerung.
In der Stille liegt die Stärke,
in der Trauer die Versöhnung.

★★★★★