Die Melodie der Stille – Philosophisch

Stil: Philosophisch

In der Stille der Stille, fern der Zeit,
Wo selbst das Flüstern keine Macht mehr hat,
Da ruht das Herz in seiner Einsamkeit,
Und lauscht dem Klang der tiefen, sanften Tat.

Der Wind schweigt leise über weite Felder,
Im Schatten der alten Bäume, die nicht klagen,
Verstecken sich die Träume, die die Welt hält,
Und die Sterne beginnen, ihr Licht zu wagen.

Ein fernes Murmeln, wie ein stiller Fluss,
Trägt das Geheimnis einer Welt voll Frieden,
Die Worte, die die Stille schreiben muss,
Erzählen von der Ruhe, die wir oft vermieden.

Die Mondsichel malt silbern auf dem See,
Glitzert wie ein Lächeln aus dem Himmel,
Die Nacht hüllt ein, was wir nicht verstehen,
Und webt ein Tuch aus Klang und stillem Wimmel.

In dieser Stille, da wächst das Verstehen,
Ein leises Echo der längst verlorenen Zeit,
Die Gedanken tanzen, doch ohne zu gehen,
Ein zärtlicher Blick in die weite Ewigkeit.

Die Stille der Stille, so voll und rein,
Ein Vogel singt nicht, doch hört man ihn fliegen,
Die Welt ist klein, doch in der Stille fein,
Wo Liebe und Frieden heimlich sich wiegen.

So leise zieht die Nacht in ihr Gefilde,
Mit sanfter Hand und rundem, stillen Glanz,
Ein tiefer Frieden, der die Seelen mildet,
Und die Stille krönt den ewigen Tanz.

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