Stil: Ruhig
Im Fluss der Zeit, so still und weit,
verändert sich das Weltgekleid.
Ein Blatt, das von der Höhe fällt,
erzählt vom Wandel dieser Welt.
Die Stunde schleicht, die Minute fliegt,
die Sonne sinkt, der Morgen siegt.
Vergänglich ist des Tages Licht,
das Dunkel birgt das neue Sicht.
Der Sommer tanzt im warmen Glanz,
der Herbst erzählt vom Blätterkranz.
Die Farben schwinden, Wind erhebt;
das Alte geht, das Neue lebt.
Ein Kind wächst auf und lernt die Welt,
im Lächeln blüht, was ihm gefällt.
Die Jahre ziehen, schnell und still,
Veränderung, was ewig will.
Die Zeit, sie malt mit weisem Pinsel,
ein Leben, bunt wie Sterngewimmel.
Wir stehen staunend, hören zu,
wie Zeit uns wandelt, Stück für Stück.
Was gestern war, ist heut ein Traum,
im Morgenlicht, wir baun den Raum.
Veränderung, sie ruft und zieht,
begleitet uns, bis alles flieht.
Lasst uns tanzen, Schritt für Schritt,
durch Zeit, die uns nie ruhen lässt.
Im Wandel liegt die große Kraft,
die Zeit, sie birgt des Lebens Saft.
So lausche tief der Melodie,
die Zeit erzählt, in Symphonie.
Ein stetes Lied vom Werden, Sein —
im Wandel liegt der tiefste Reim.