Die sanfte Melodie der Stille – Minimalistisch

Stil: Minimalistisch

In stillen Räumen wohnt die Trauer,
Ein zarter Schleier legt sich nieder,
Wo gestern noch ein Lachen war,
Da singen nun die leisen Lieder.

Die Welt, sie scheint den Atem anzuhalten,
Die Vögel schweigen, Wälder ruhen,
Kein Laut kriecht aus der Dunkelheit,
Als wolle selbst der Wind nichts tun.

Die Tränen fließen wie ein Fluss,
Der leise durch die Seele wandert,
Verborg’ne Worte, ungesagt,
Die in der Stille fern und sanft verbrannter.

Die Zeit, sie schreitet ohne Hast,
Ein schwerer Gang durch leere Räume,
Und jeder Schritt, ein schweres Wort,
Ein Teil der längst vergang’nen Träume.

Doch in der Stille keimt ein Licht,
Das zarte Hoffen neuer Tage,
Ein sanftes Lächeln voller Kraft,
Das all die stummen Wunden trage.

Die Trauer, sie verwebt die Stille,
Wie feiner Faden in der Luft,
Und was vergeht, kommt leis zurück,
In einer Blume, einem Duft.

Drum lausche diesem sanften Raum,
Wo Herzschlag sich mit Tränen mischt,
Die Stille spricht auf ihre Art,
Vom Schmerz, der tief im Herzen zischt.

In dieser Ruhe, dieser Nacht,
Verbirgt sich Trost, der unbemerkt,
Ein zarter Funke, hell und klar,
Der all die stillen Tränen stärkt.

★★★★★