Die Schatten der Erinnerungen – Verspielt

Stil: Verspielt

In stillen Räumen, ganz allein,
Wo kaum ein Lichtstrahl bricht herein,
Da tanzen leise, ganz allein,
Die Schatten der Erinnerungen fein.

Die Zeit, sie geht und bleibt doch stehen,
Wenn Bilder aus vergangenen Tagen sich drehen.
Ein Lächeln, ein Wort, ein zarter Kuss,
Verborgen nun im Gedankenfluss.

Wo einst das Herz laut und stark schlug,
Nur das Echo der Vergangenheit trug.
Im zarten Nebel verschwinden sie bald,
Diese Erinnerungen, kühl und kalt.

Die Farben der Freude, einst lebendig und klar,
Finden in der Einsamkeit kein Paar.
Doch in der Stille, dort webt ein Traum,
Verlorene Momente, wie Blätter am Baum.

Ein Flüstern zieht durch die Stille, ganz sacht,
Wo Erinnerungen erwachen zur Nacht.
Ein Tanz der Geister, der nie vergeht,
In der Einsamkeit, die das Herz umfängt und dreht.

Und wenn die Nacht den Morgen birgt,
Die Sonne mit neuem Licht aufwirkt,
Dann blühen für einen Herzschlag lang,
Die Bilder der Vergangenheit, bang.

Was bleibt im Raum, wenn alles schweigt?
Ist’s das Gefühl, das man nicht zeigt?
Die Einsamkeit der Erinnerung lebt,
In jedem Herzen, das einsam bebt.

So möge die Stille ihr Lied singen,
Ein Hauch von Leben kann sie bringen.
In der Einsamkeit der Erinnerungen fein,
Bleibt das Herz nie ganz allein.

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