Die Schatten der Vergangenheit – Ruhig

Stil: Ruhig

Inmitten der Stille, wo die Zeit erstarrt,
Erwacht die Erinnerung, leise und sacht,
Wie ein Flüstern im Wind, das Geheimnis bewahrt,
Trägt sie die Seele durch nächtliche Nacht.

Ein Ozean aus Gedanken, weit und tief,
Wogen der Gefühle, die ungestüm schlagen,
Ein verlorenes Echo der Stimmen, die rief‘,
Sind Schatten vergangener, leuchtender Tage.

Die Träume verwelken, wie Blätter im Herbst,
Verblasst ist das Lächeln, das einst uns verband,
Und in der Ferne, die niemand durchschwimmt,
Verlieren sich Spuren im hallenden Sand.

Ein leeres Zimmer, erfüllt von Schweigen,
Wo Bilder wie Geister die Wände zieren,
Und in den Augen der stillen Zeugen
Verbirgt sich die Sehnsucht, die Herzen verlieren.

Die Straßen der Stadt, einst voller Leben,
Sind Bühnen der Geister, die niemand mehr kennt,
In den Gassen verweht, was sie einst ergeben,
Nur die Erinnerung, die uns trennt und vereint.

Doch in der Einsamkeit, wo Tränen sich neigen,
Erwacht ein Funken des alten Lichts,
Ein zartes Glühen, das uns zeigt und durchaus zeigt:
In der Dunkelheit birgt die Erinnerung Gewicht.

So wandeln wir einsam durch Fluren der Zeit,
Begleitet von Schatten, doch niemals allein,
Denn in der Stille, wo Erinnerung bleibt,
Wird aus Einsamkeit ein verborgener Schein.

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