Die Schatten des Goldes – Ruhig

Stil: Ruhig

Im Glanz erstrahlt, doch bald verblasst,
Des Reichtums trügerisches Licht,
Wie eine Sonne, die sich leise hasst,
Und dem Tag die Farben bricht.

Die Hallen aus Marmor, kalt und leer,
Verloren die Stimmen von einst,
Ein Echo des Lebens, das nicht mehr
In funkelndem Schweigen er meinst.

Die Kronen tanzen im Staub der Zeit,
Ihre Edelsteine blutleer und blind,
Was einst war Glanz, ist nun das Leid,
Des Echos Stimme, die erstickt im Wind.

Oh, schimmerndes Gold, du trügerischer Traum,
Dein Fluss war voll, doch ranntest du fort,
In Herzen nun herrscht der stille Raum,
Wo einst das Glück, nun Verlust als Hort.

So steh’n wir hier in des Goldes Schatten,
Ein Ausdruck von Reichtum, jetzt verloren,
Wie Tränen, die die Erde begatten,
Ihr Flüstern erzählt von dem Neuen, gebor’n.

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